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Ursprung der Skinheadszene


Root Skinhead - reggae magazin revolutionKlischees sind irgendwie toll, oder? Man muss nicht sonderlich viel nachdenken, kann eine Meinung adaptieren und in dumpfen Sprüchen im Freundeskreis widergeben. Das Skinhead Klischee gehört dazu. Die Medien versorgen uns fast täglich mit Neuigkeiten. Menschen anderer Herkunft und Couleur werden gejagt, gehetzt, verprügelt. Das stimmt mehr als nachdenklich. Sind Skinheads alle rechts? Wer hinterfragt eine Reportage, die im Fernsehen ausgestrahlt wird? Dieses Thema hat viele Facetten, die eine 5-10 Minuten Reportage nicht abdecken kann. Ein parteiloser, historischer Abriss der Skinheadszene.

Ein »Skinhead«, lässt man die politische Einstellung ertsmal aussen vor, ist zunächst im wahrsten Sinne des Wortes ein »Hautkopf«. Die Bewegung entstand in den 60iger Jahren in England. An vielen Stellen liest man das Jahr 1969 als Anfangsjahr der Bewegung. Doch gab es auch schon vor diesem Zeitpunkt »Skinheads«, die nur nicht so bezeichnet wurden. Doch sie kleideten sich ähnlich. England, East London, ein Arbeiterviertel. Viele Einwanderer aus Jamaika, aus Teilen der Westindischen Inseln und Weisse aus der Arbeiterklasse wohnen hier. Ganz im Gegensatz zu den Nazi-Skins hat sich die Skinhead Bewegung am Anfang ihrer Entstehungsgeschichte gemeinsam gebildet. Die schwarzen »Rude Boys« und die »weissen Mods« erleben gemeinsam die schwarze Musik. Zu dieser Zeit hauptsächlich Northern Soul, Ska und auch Early Reggae. Man hatte also einen Ursprung. Aus dieser Gemeinsamkeit heraus entstand die Skinhead Bewegung. Diese begann sich auch schnell von den Mods abzugrenzen. Mods erkannte man an ihrem guten Kleidungsstil. Sie versuchten ihre Herkunft aus der Arbeiterklasse oder der mittleren Unterschicht zu verbergen, fuhren Motorroller (hauptsächlich Vespas oder Lambrettas), hatten Parker an und hörten The Who. Wer Lust hat sich damit etwas näher auseinanderzusetzen, der sollte sich den Film Quadrophenia besorgen.

British Skinhead - reggae magazin revolution
Britischer Skinhead, Lex, auf einer geflexten Vespa, fotografiert von Layla May, in Lewes, England 1991 or 1992.

Zurück zum Thema. Zu dieser Zeit gab es die diversesten politischen Einstellungen in der Skinheadszene, diese waren aber auf keinen Fall rechtsradikal gelagert. Ähnlich wie im Reggae heute, ging es damals um Rebellion, um das »Gehört werden« und vielleicht ein Stück weit auch um das »Herausstechen« aus der restlichen Gesellschaft. Irgendwie musste man sich auch von den »Hippies« dieser Zeit stark abgrenzen.

Dann kam Anfang der 70iger Jahre Aretha Franklin mit ihrem Album »Young, Gifted and Black«. Der Titel des Albums basiert auf einem Lied von Nina Simone´s namens »To be young, gifted and black«, das 1970 auf Simone´s Album »Black Gold« erschien. Damit räumte Aretha Franklin einen Grammy ab.

Original Lyrics von Nina Simone »To be young, gifted and black« (1969)


To be young, gifted and black,
Oh what a lovely precious dream
To be young, gifted and black,
Open your heart to what I mean

In the whole world you know
There are billion boys and girls
Who are young, gifted and black,
And thats a fact!

Young, gifted and black
We must begin to tell our young
Theres a world waiting for you
This is a quest thats just begun

When you feel really low
Yeah, theres a great truth you should know
When youre young, gifted and black
Your souls intact

Young, gifted and black
How I long to know the truth
There are times when I look back
And I am haunted by my youth

Oh but my joy of today
Is that we can all be proud to say
To be young, gifted and black
Is where its at

So weit so gut, aber die weissen Skinheads konnten sich nur schwerlich mit diesem Lied identifizieren. Nicht nur das, sie boykottierten Lieder dieser Art. Die schwarzen Skinheads begannen sich immer mehr dem politischen Reggae hinzugeben. Denn der Beat des Ska verlangsamte sich und der Reggae war zu dieser Zeit gerade in seiner Gründungsphase. Große Musiker wie Bob Marley oder Jimmy Cliff traten auf die Bühne, fanden unter den schwarzen Skinheads ihre Anhänger. Das konnte nicht gut gehen. Um es in Bob Marleys Worten zu sagen:

Die historischen Erfahrungen der weissen Arbeiterklasse waren nicht die gleichen wie die der Schwarzen oder Asiaten

Die Teilung der Skinheadszene begann. Nicht nur äusserlich, auch innerlich. Wo sich vorher die unterschiedlichsten politischen Meinung in einer Szene wiederfanden, so bildeten sich jetzt die unterschiedlichen Gruppen nach politischer Gesinnung. Ein weitereer Grund für die Aufsplittung der Szene liegt am England der damaligen Zeit selbst. Die Regierung unter Führung von Margaret Thatcher machte Stimmung gegen die »Ausländer« im eigenen Land und heizte dadurch die Szenerie weiter an. Die Polizei verprügelte zu dieser Zeit fast willkürlich afro-karibische Skinheads. Wurde die Szene gar durch die Politik geteilt? Zumindest ist dies ein wichtiger Punkt, über den man nachdenken sollte. Die unterschiedliche ethnische Abstammung war das Mittel der damaligen Elite Englands um die Arbeiterklasse klein zu halten. Die Regierung selbst versuchte mit allen Mitteln die unterschiedliche ethnische Herkunft in den Vordergrund zu stellen. Gleichzeitig wurden jedoch in diesen Jahren viele weitere Einwanderer benötigt, um die Wirtschaft weiter auszubauen.

Was also tun? 1970 konnte der rechtsradikale konservative Politiker Enoch Powell die ersten 40 Skinheads für seine rechte Gesinnung gewinnen. Am meisten mussten die pakistanischen Einwanderer darunter leiden. Sie wurden immer wieder verprügelt, da sie am wenigsten Widerstand leisteteten. Nicht von genau diesen 40 Skinheads, sondern von vielen, die sich auf einmal diesen anschlossen. Warum? Wie konnte es dazu kommen? »British Movement« und die »National Front« versuchten ständig Skins »abzuwerben«, um sie für ihre rassistische Ideologie zu gewinnen und einzusetzen. Da die Skins schon etwas furchteinflössend aussahen haben sie sich genau die Skinheadszene ausgesucht. Gebraucht würden Schlägertruppen und Laufburschen, die in ihrem politischen Sinne handelten. Und was machte die Mehrheit der Skinheadszene zu dieser Zeit?

Get your strength thru oi - reggae magazin revolutionSie rief die größte Skinheadkampagne gegen den vorherrschenden Rechtsradikalismus ins Leben: »Get your strength thru Oi!« Dies wurde höchstwahrscheinlich aus dem englischen Spruch »Strength through Joy!« abgeleitet. Aus »Joy« wurde »Oi«. Dies könnte man frei mit den Worten »Hol Dir deine Kraft durch Freude« übersetzen. Die Skinheads seinerzeit wollten zeigen, dass »Oi« nicht für Rassismus steht, sondern für das Gegenteil, also antifaschistisch ist. Und was macht man, wenn man von einem Gedanken überzeugt ist und diesen weiterverbreiten möchte? Man wird aktiv. So wurde 1981 ein »Oi!« Festival ins Leben gerufen. Was allerdings nicht geplant, aber auch nicht zu vermeiden war ist, dass dieses Festival im asiatischen Viertel von Southall stattfand. Dort wohnten Asiaten, die sich schon von der »National Front« und deren »Boneheads« (dazu später mehr) bedroht fühlten. Am Festivaltag waren 500 Fans vor Ort, darunter 250 Skinheads. Leider mischten sich unter diese »Oi« Skins auch ca. 100 Skinheads mit rechtsradikaler Gesinnung. Bei einem Konzert eskalierte die Situation und asiatische Gangs drangen ein und steckten den Saal in Brand. Eine Bewegung gegen Rassismus rief also eine der stärksten Rassenunruhen hervor. »Oi« ging seinem Ende entgegen. Gleichzeitig veränderte dieses Ereignis die gesamte Skinheadszene.

SHARP Skins - reggae magazin revolution1988 gründeten sich aus antifaschistischem Denken heraus die sogenannten »SHARP« Skins in Amerika. SHARP steht für »Skinheads Against Racial Prejudice«. Wie bitte? Noch eine Skinheadgruppe, die nicht rechts orientiert ist? SHARP will die Bewegung der »Oi!« Skins wieder aufleben lassen, das bedeutet direkt zurück zu den Wurzeln der Bewegung: der Arbeiterbewegung und ihrer schwarzen Musik, dem Ska. Das Motto der SHARP Skins ist »Denke mit dem Kopf und nicht mit den Stiefeln«. Jah bless bleib mir da nur zu sagen.

Oddy Moreno, der Sänger der Band »The Oppressed«, soll gesagt haben:

Kein Skin kann Rassist sein, weil er sonst seine schwarzen Wurzeln verleugnet.

Fast vergessen – die Boneheads oder auch Baldheads
Bekanntermassen haben Skinheads ziemlich kurze bis gar keine Haare. Jedoch war die Standardfrisur zu den Anfängen ein #5 oder #6 Crop. Das sind ca. 1,2 bis 1,6 cm. Niemand hatte eine komplette Glatze am Start. Vielmehr noch: rechtsextreme Skins wurden von den anderen Skinheads als »Boneheads« bezeichnet, denn ihre »Frisur« ist selbst für die Skinheadszene extrem kurz, nämlich kahl. Meist nass rasiert oder nur wenige Millimeter lange Haare kennzeichnen in den meisten Fällen die Naziskins. Wir kennen ein ähnliches Wort aus unzähligen Reggae Tunes, den »Baldhead«, so z.B. »Those Crazy Baldheads« von Bob Marley:

Them crazy, them crazy
We gonna chase those crazy
Baldheads out of town
Chase those crazy baldheads
Out of town

Die Skinheadwelle schwappte auch nach Deutschland über. »Punks« standen vor dem Aus. Doch die Mehrzahl der Skinheads haben nicht die Hintergründe der eigenen Bewegung mitbekommen. Vielmehr wurden sie vom Medienbild mitgeprägt. Dort wurde und wird ausschliesslich über Naziskins berichtet. Somit konnten die meisten Skinheads in Deutschland niemals zu den Wurzeln »Ihrer« Bewegung vordringen. Klar, woher soll man etwas wissen, wenn es einem keiner sagt. Oder hat jemand von Euch schonmal einen TV Bericht über eine antirassistische Skinhead Demonstration gesehen? Spätestens jetzt sollte es »Klick« machen. Ein Skinhead in seiner ursprünglichen Bezeichnung ist nicht rechtsradikal.

Eine weit verbreitete These – die Farbe der Schnürsenkel
Titel von The Two Tone Story - George Marshall - reggae magazin revolutionVielen von Euch ist sicherlich auch das Thema »Schnürsenkelfarbe« in Springerstiefeln ein Begriff. Angeblich soll man die politische Einstellung eines Skinheads an der Farbe der Schnürsenkel erkennen? Der Ursprung der unterschiedlichen Schnürsenkelfarben ist schnell erklärt. Skinheads waren früher zu grossen Teilen Fussball Anhänger. Wollte ein Skinhead in England ein Stadion betreten, so musste er seine Schnürsenkel beim Betreten des Stadions abgeben. So wurde versucht Schlägereien im Stadion zu vermeiden. Doch die Skins banden sich statt Schnürsenkeln einfache Fäden in ihre Schuhe. Diese hatten allerlei Farben, was eben gerade vorhanden war.

In der heutigen Zeit hält sich tapfer der Mythos, dass man Naziskins an weissen Schnürsenkeln erkennen kann, da diese Farbe ihre Kampfbereitschaft symbolisiere. Weiss soll hierbei für »White Power« stehen. Wenn man jedoch die Anfänge zurückverfolgt, dann ist dies nur ein Mythos. Mal abgesehen davon, dass die geistig größten Nazis wohl eh nicht mit Bomberjacke und Springerstiefeln umherlaufen, gibt es doch auch weitere Erklärungen für weisse Schnürsenkel. Kurz erinnert: zu Beginn der Skinheadszene waren Schwarz und Weiss vereint, man hörte gemeinsam Musik, feierte zusammen. Also könnten weisse Schnürsenkel und schwarze Stiefel auch für die Zusammengehörigkeit von Schwarz und Weiss stehen. Bei der zweiten Ska Welle in England war das Label Two Tone federführend. Und woran erkannte man Two Tone? An den schwarz weissen Quadraten, die abwechselnd aneinandergereiht waren, ähnlich einem Schachbrett Muster. Somit ist der Mythos der weissen Schnürsenkel enttarnt.

Fazit: die Naziskins missbrauchen das Aussehen der Skinheads für ihre Zwecke. Sie adaptieren das Aussehen der Skinheads, jedoch haben sie nichts mit den ursprünglichen Skins gemeinsam. Skinhead ist nicht gleich Nazi. Auch wenn einem beim Anblick eines Skins selbst sehr leicht dieser Schluss in den Kopf kommen mag. Nicht nach dem Aussehen soll man einen Menschen beurteilen sondern nach seinem Denken und Handeln. Skinheads mit antifaschistischer Denke erkennt man sehr häufig auch an ihren »SHARP« oder »OI« Aufnähern. So watch out and remember the roots!

So weit zum Abriss der Skinheadszene. Als Abschluss bleibt mir nur ein Verweis auf eine andere Internetseite, die da lautet:

Du sollst Skinheads nicht mit Nazis verwechseln

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11 Kommentare bisher ( Kommentar schreiben )

  1. 1

    Ray meint dazu am

    28.06.2007 um 18:50 h


    Schöner Text,

    beim Lesen ist mir der Film This is England eingefallen. Eine Art englischer American History X, der auf die Spaltung der Skins in England eingeht. Der Film passt ausgezeichnet zum Thema. Außerdem gibts darin thematisch passende und schön vertraute Ska-Musik :)

    This is England hab ich in englisch gesehen, ob (und wenn ja unter welchem Namen) der Film in Deutschland erschienen ist, weiß ich nicht.

  2. 2

    Ray meint dazu am

    28.06.2007 um 19:01 h


    Noch ein paar Links:

    Trailer »This is England«
    Homepage »This is England«
    This is England auf Wikipedia
    Internet Movie Database

  3. 3

    frank meint dazu am

    02.07.2007 um 15:37 h


    hier kann man sich auch einen ausschnitt aus »skinhead attitude« ansehen, in dem der sänger der band »the opressed« erklärt, warum skinheads nicht rechtsextrem sein können, zumindest nicht im urprünglichen sinne:

    ausschnitt aus skinhead attitude ansehen

    dieser film lief irgendwann auch mal auf arte glaube ich. weiss jemand wo ich diesen film bekomme?

  4. 4

    Kathi meint dazu am

    29.07.2007 um 21:53 h


    Ich muss gestehen das ich bis gerade eben genau so gedacht habe, von wegen Skins und Neonazis. Ich find die Seite klasse. Habe mich schon oft gefragt ob die beiden Begriffe das gleiche bedeuten. Gut zu wissen das dies nicht der Fall ist.

    Ich werde in Zukunft definitiv nicht mehr so schnell über Menschen, wegen Ihres Äußeren ein Urteil fällen. Sollten mehr in der Öffentlichkeit klar gestellt werden!! Das Skins und Neonazis nix gemeinsam haben. Dann werden nicht voreilige Urteile abgegeben.

    PS: Habt ihr noch ein paar gute Tips wegen FIlme in die Richtung und wo man diese bekommt??

  5. 5

    ANTIFA meint dazu am

    24.10.2007 um 19:53 h


    Guter Artikel, nicht so ´n Klischeescheiß! (Great article, not only mainly thoughts)

  6. 6

    ella meint dazu am

    27.11.2007 um 10:28 h


    der artikel ist super!!!
    und ich finde es toll das kathi es so sieht und sich informiert hatm den viele menschen denken »alles das was mit springerstiefel und bomberjacke herum läuft entspricht nazi«in der shule haben wir den film skinhead attitude gesehen ich fand ihn super!!!!!hab auch noch einiges gelernt!!!!
    ich unterstüze alle di an demos:D teilnehmen bewiligte und auch nicht bewilligte sagt was ihr denkt!
    jetz habe ich abr noch eine kleine frage:an meiner schule die ich jetzt besuche müssen wir einen vortrag machen und ich habe das tema skinheads genommen könnte mir jemand weitere informationen geben!!!danke im voraus!!
    vive antifa!!!

  7. 7

    timpetill meint dazu am

    12.03.2008 um 16:37 h


    sehr guter text, wirklich klasse. ich bin selber skinhead und finde es gut das hier mal jemand mit den klischees aufräumt.
    der film »this is england« ist unter gleichem namen auch in deutschland erhältlich und ein wirklich guter film.
    weitere informative filme wären: »skinheads« von klaus farin, »skinhead attitude« von daniel schweizer, »world of skinhead« (hab ich bis jetzt nur auf englisch und unter googlevideo gesehn (http://video.google.de/videoplay?docid=8346331777862222581&q=world+of+skinhead&total=3269&start=0&num=10&so=0&type=search&plindex=0))!!
    ansonsten gibt das internet noch viel material zum thema.

  8. 8

    Jan meint dazu am

    05.06.2008 um 15:11 h


    Ein sehr guter und Authentischer Bericht gefällt mir:
    Hatte das problem jetzt in der schule mit den Schnürsenkeln und meinem skinhead t-Shirt.
    Mache eine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger (arbeite also mit behinderung)Menschen mit
    Einer Lehrerin war eben (nach 1 Jahr) aufgefallen das ich weisse schnürsenkeltrage und sprach mich darauf an auch auf mein T-Shirt Skinhead boots and braces .Naja sie fragte halt ob ich ein Nazi wäre und man müsste menschen mit behinderung ja schützen usw und sofort .
    ich musste fast ein bischen lachen da das was sie mir erzählte genau das selbe war was man zum Beispiel in der B+++d Zeitung liesst . Ich erklärrte ihr dann genau die dinge die hier in diesem Artickel stehen . sie hörrte meiner Meinung nach nicht zu und kamm immer mit dem spruch : im fernsehen habe ich gesehen `` usw auch auf die schnürsenkel kam sie nicht parat ich sagte andere auf der Schule trügen doch auch boots und bekamm nur die Antwort Ja aber die haben keine weißen schnürsenkel drinn und meinte ich sollte doch bitte andere reinmachen !! das war echt der hammer!! nachher meinte sie wüsste ja jetzt durch mich doch ein bisl mehr aber verstanden hat sie es meiner meinung nach nich !!
    Na ja ich sagte ihr nurnoch das ich 100 prozent skinhead bin und hundert prozent anti rassist !!! da rassismus einfach scheisse ist.

    Naja aber so leute trifft man leider öfter sie hören was im fernsehn und schon ist es die reine wahrheit und die ohren sind für alles andere verschlossen !!.

    wollt ich mal loswerden

    Lasst oich nicht unterkriegen
    Stay skinhead fight Fascism

    chears and oi

  9. 9

    hannes meint dazu am

    03.11.2008 um 20:39 h


    Guten Tach,

    ich find’s super, dass sich noch jemand ständig den und fusselig redet… Aufgrund meiner Glatze werde ich seit Jahren dumm angeguckt, Wenn mal wenigstens einer fragen würde, könnte man ja was erklären… Aber die meisten haben leider nach wie vor die gute alte »Glatze = Nazi« – Schublade in ihrem (meist behaarten) Kopf.

    Dweazel Zappa hat mal, auf die Frage, ob er eine »politisch orientierte« Glatze trägt, erwidert (sinngemäß): »Mein Opa hat ein Holzbein, ist er etwa ein Tisch?«

    Nicht alles, was böse aussieht, ist auch böse.

    Danke für deinen Artikel / die Arbeit, die du leistest. ;)

  10. 10

    La Suiza meint dazu am

    09.11.2008 um 10:20 h


    Mann, dieser Artikel täte den Chilenischen Skinheads ech gut

    weil die meisten nämlich 0 Ahnung haben.

    Könnt ihr glauben das es hier in Chile

    sogar »NEONAZIS« gibt.

    Sie sagen von sich selbst Sie wären White Power

    da bekommt man echt Lachkrämpfe, da die meisten Mischlinge sind.

    Ich kann eigentlich zum Artikel nicht viel sagen ausser das er gut ist, denn besten den ich bis jetzt gelesen haben.

    Hoffentlich öffnet das den Menschen die Augen das nicht jeder Skinhead der Weisse Schnürsenkel trägt Neonazi ist.

    Schöne GRÜSSE AUS DEM fernen Chile (TEMUCO)

    LA SUIZA
    Kein Skin kann Rassist sein, weil er sonst seine schwarzen Wurzeln verleugnet“

    Spanisch : NINGUN SKIN PUEDE SER RASISTA, PORQUE SI FUESE ASI EL ESTARIA NEGANDO SUS RAICES NEGRAS!!

  11. 11

    Carl meint dazu am

    22.06.2009 um 0:19 h


    Hi, Ich lebe zur Zeit in Birmingham. Skinheads habe ich kaum gesehen. Ist wahrscheinlich schwer bei der dem heutigen Ruf und der Bevoelkerungszusammensetzung in B’ham. In meinem Viertel wohnen abgesehen von ein paar Polen keine Weissen. Ich fuehle mich aber wohler und sicherer als in den weissen Arbeitervierteln, weill die schwarze und asiatische Sozialstruktur irgendwie noch funktioniert, trotzdem sieht dieses Land mancher Orts ziemlich uebel aus. This is England habe ich auf dem Computer und brenne den Film gerne mal fuer den einen oder anderen.
    Gruss nach Deutschland

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