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Kaya – very talented newcomer


Kaya - copy2007 franZion - reggae magazine revolutionDa das r-mag ein emotionales Magazin ist, möchte ich nicht einfach nur über das Konzert von Kaya berichten, sondern auch meine persönlichen Eindrücke über diese bemerkenswerte Sängerin mit Euch teilen. Kaya ist eine sehr talentierte Newcomerin mit einer wundervollen, ausdrucksstarken Stimme und ich hoffe sehr, dass sie die Unterstützung vieler Musikliebhaber/innen finden wird, um in dem vielbesagten »harten Musikbusiness« den Durchbruch zu schaffen.

Ich wurde auf Kaya über Myspace aufmerksam, wo sie u.a. ihren Song »Dance in the moonlight« vorstellt, der mir auf Anhieb gefiel und seitdem zu meinen Lieblingssongs zählt. Nachdem ich den Player auf ihrer Seite schon ziemlich strapaziert hatte, damit dieser noch mal und noch einmal diesen wunderschönen Song für mich abspielte, entschloss ich mich, Kaya meine Begeisterung mitzuteilen. Es dauerte nicht lange bis ich eine Antwort und zu meiner Freude auch gleich ein verlockendes Angebot erhielt: Zusendung des Albums »Rebelution« von Kaya persönlich zu einem sehr fairen Preis – natürlich stimmte ich sofort zu.

Nur wenige Tage später war mein Briefkasten mal ausnahmsweise nicht nur mit Rechnungen und Werbekram gefüllt, sondern mit einem Päckchen von Kaya aus Berlin. Ich konnte gar nicht schnell genug meine Wohnungstür aufschließen, um den CD-Player mit meiner neu erworbenen Errungenschaft zu füttern…

...und schon erklang der 1. Titel: »Music«. Mit kraftvoller Stimme verkündet Kaya »Music is my heart, music is my soul, music is my need…« Na, dem kann ich doch vollkommen zustimmen… dachte ich mir und ließ mich sofort von dem fröhlich beschwingten Beat anstecken. Meine Begeisterung steigerte sich dann mit Titel Nr. 2: »Dance in the moonlight«, was (wie schon erwähnt) mein absoluter Favorit ist und jedem gefallen dürfte, der sich gerne mal den Frust von der Seele tanzt. Bei Lied Nr. 3 geht es dann um »Questions« – wer kennt das nicht; unzählige Fragen, die einem durch den Kopf kreisen und auf die man sich sehnlichst Antworten erhofft. Weiter geht’s mit »Wine time«, wonach man auch mal so richtig den »Freak« in sich herauslassen kann und ohne zu fragen »Why«, ist man dann vielleicht »Ready to turn« oder sagt einfach „Buddu bye“. Weitere Songs auf diesem wirklich sehr schönen, abwechslungsreichen Album sind »What do you wanna hear«, »Run away«, »Shantitown«, »Trick or tease«, »Never let you go« und »MJ«.

Kaya’s Musik ist eine Verbindung aus Reggae, Dancehall und Pop mit Soul, Hip Hop und lateinamerikanischen Elementen – es ist also für jeden Geschmack etwas dabei.

Ajani - copy2007 franZion - reggae magazine revolutionBereits seit 2001 produziert sie ihre eigenen Tracks zusammen mit dem jamaikanischen Keyboarder und Produzenten Kirk Ajani McDowell (Shashamane, Patrice, Prezident Brown, General Degree, etc.) Der gebürtigen Berlinerin mit kubanischen Wurzeln ist ihre Liebe zur Musik deutlich anzumerken. Mit viel Gefühl und Ausdruckskraft belebt sie ihre Songs und reißt so den Hörer förmlich mit.

Wer ebenfalls in diesen Musikgenuss kommen möchte, kann – genau wie ich – die großartige Gelegenheit nutzen, das Album »Rebelution« direkt bei Kaya zu bestellen. Schickt dazu einfach eine Mail an kaya-t@freenet.de. Demnächst wird das gute Stück auch über MKZWO Records erhältlich sein.

Nachdem »Rebelution« nun zu meinem persönlichen »Dauerbrenner« geworden ist, wollte ich Kaya auch unbedingt live erleben. Am 24.3.2007 war es dann soweit: Kaya & Ajani live @ Bastard Club Berlin. Nach einer doch recht langen Verzögerung wurde das Warten endlich belohnt… Es ging gleich dynamisch los mit dem anheizenden Dancehall-Tune »Wine time« und schien auch beim Publikum entsprechend Wirkung zu zeigen, denn die Massive geriet in Bewegung.

Kaya - copy2007 franZion - reggae magazine revolutionKaya, die mit ihrer natürlich charmanten Art einen sehr sympathischen Eindruck machte, wurde von einer 6-köpfigen Band begleitet. Dazu gehörten ein Gitarrist, ein Bassist, ein Schlagzeuger, eine Saxophonistin, ein Posaunist und als Keyboardplayer Ajani, der ebenso mit eigenen Songs an diesem Abend zu hören war. Aber auch im Duett mit Kaya gab es sehr schöne Titel, wie z. B. »Show a little love« und »Ready to turn«. Die musikalische Mischung sorgte für ruhige und nachdenkliche, aber auch für fröhlich ausgelassene Stimmung und animierte zum Tanzen.

Es wurden sowohl neue bzw. mir unbekannte Songs als auch einige von Kaya’s Album »Rebelution« gespielt. Mein Favorit »Dance in the moonlight« war als Abschluss des Konzertes ein persönliches Highlight, was mir immer in Erinnerung bleiben wird.

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1 Kommentar bisher ( Kommentar schreiben )

  1. 1

    Henna meint dazu am

    13.04.2007 um 14:10 h


    Joa, das hört sich doch sehr vielversprechend an! Du schwärmst ja in den höchsten Tönen. Habe bis jetzt noch garnichts von Kaya gehört, werd heute mal ihre MySpace Seite besuchen und mir ihre Songs reinziehen ;-)

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