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Black Israelites – Teil 3


Black Israelites - Bild copyright www.thenarrative.net - reggae magazin revolutionIhre Geschichte beginnt mit dem Patriarchen Abraham (2117-1942 v. Chr.), ein Eingeborener der sumerischen Stadt Ur im antiken Mesopotamien. Archäologische Funde haben bewiesen, dass die frühesten Einwohner Mesopotamiens Mitglieder der »Braunen Rasse«, bzw. des negroiden Zweigs der Menschheit waren. Es wurde bestätigt, dass die ältesten Sumerer verwandt mit den modernen schwarzen Dravidianern Indien´s sind. Die Sumerer hatten ebenso Bezug zum Volk bekannt als die Elamiten, die erste semitische Gruppe, die in der Bibel erwähnt wird. (Gen.10:22 Söhne Sem´s: Elam, Assur, Arpachschad, Lud und Aram.//Anm.).

Die Elamiten waren ein schwarzhäutiges und wollhaarenes Volk, wie das farbenpächtig glänzende Kunstwerk an den königlichen Palastmauern der antiken Persischen Stadt Susa eindeutig zeigt. So war also Abraham, der aus Sumer stammt und der Gründervater der Israelitischen Nation war, ein Schwarzer. Die schwarzen Rassenursprünge der Patriarchen basieren also demnach nicht auf blanker Vermutung, sie sind in vollkommener Übereinstimmung mit dem Bild, dass sich jemand macht, wenn er sich mit den Identitäten der ersten Bewohner Mesopotamiens befasst. Diese Wahrheit ist größtenteils vernachlässigt, unterdrückt und verändert in den meisten Europäischen und Amerikanischen Geschichtstexten, welche mit Rassenvoruteilen gefärbt sind. Glücklicherweise gibt es gut geschriebene und hochgradig recherchierte Arbeiten von schwarzen Historikern, die die eurozentrische Revisionen der Geschichte bezweifeln und vielen verschiedenen fehlerhaften Sichtweisen betreffs der ethnischen Identität der Hebräer.

Die biblische Geschichte bezieht sich darauf, dass die Nachfahren Abrahams, namentlich Jacob (Israel) und seine zwölf Söhne und ihre Frauen, 70 gesamt, um das Jahr 1827 v. Chr. von Canaan nach Egypten ausgewandert sind. Während ihres Aufenthaltes in Ägypten vermehrten sich die Kinder Israels von einer Familie bestehend aus 70 Seelen in eine Nation von über Dreimillionen Menschen zur Zeit des Auszugs, der 1612 v. Chr. stattfand. Diese erstaunliche Anzahl von Leuten in so einer kurzen Zeit kann nur adäquat mit einer Vermischung der Familien des Jacob mit der eingeborenen ägyptischen Bevölkerung erklärt werden. Es ist ein gesicherter Fakt, dass die antiken Ägypter schwarze Afrikaner waren. Selbst wenn die Hebräer nicht schwarz gewesen sein sollten bevor sie dort ankamen, was bei Abrahams Hintergrund fast nicht möglich ist, waren sie definitiv schwarz zur Zeit, als sie unter Mose Ägypten verliessen.«

Das FBI schrieb dazu auf seiner Homepage:

Im Herannahen des Milleniums, werden möglicherweise radikale Randmitglieder der Black Israelite Bewegung (BHI) das Durchsetzen von Gesetzen anfechten. Wie die Verfechter der meisten apokalyptischen Philosophien, haben einige Teile der Bewegung das Potential sich an Gewalttaten an der Wende des Jahrhunderts zu beteiligen. Diese Bewegung wurde in der Vergangenheit mit extremen Akten der Gewalt in Zusammenhang gebracht, ....sie rüsten sich für einen Rassenkrieg im ausgehenden Millenium.

Noch mehr kann man da nachlesen, was aber zusammengenommen nicht mehr Information darstellt als schon gegeben, dafür aber schön Ängste vor dieser Bewegung schürt, wenn sie als »gewaltätig, kriminell und terroristisch« im übrigen Text hingestellt wird. Die alte Angst des weißen Unterdrückers vor der Rache der schwarzen Unterdrückten? Wer weiß, was nach diesem »Millennium«, das ja nur ein selbstgemachtes war, in New York passiert ist, der kann sich vorstellen, warum man gerade in diesen Zeiten auf besonders viel Sicherheit und Überwachung bedacht ist. Bei uns sind diese Ängste nun auch geschürt und manche Parteien machen gerade in Bezug auf die Sicherheit und die Terrorbekämpfung mobil, weil sie natürlich die Wahl gewinnen wollen. Wie dort, so auch hier, das gleiche Spiel, andere Spieler. Aber wissen die denn, wer die Spielführer sind?

Ein im Mai ´99 verfasster Text im Internet deutet auf die geschichtlichen und biblischen Beweise, dass die Israeliten ursprünglich schwarz waren: »Die biblischen Hebräer waren nicht von den eingeborenen Ägyptern und Äthiopiern zu unterscheiden. Die Bibel ist voller Beispiele, die dies demonstrieren und sogar antike weltliche Historiker erwähnten das physikalische Aussehen der Hebräer. Der Historiker Tacitus, beispielsweise, stellte fest, dass es eine gemeinsame Meinung bei den Römern gab, dass die Juden eine «Ã„thiopische Rasse waren«. In römischen Zeiten wurden die palästinensischen Israeliten den schwarzen Afrikanern zugeordnet, weil es fast unmöglich war, sie auseinander zu halten.

Daher stimmt die eurozentrierte Meinung über die schwarzen Israeliten als ein »Johnny-come-lately« in der hebräischen Geschichte nicht mit den Fakten überein. (»Johnny come lately« ist eine Redewendung, die wörtlich »Johannes kommt letztendlich« übersetzt heißt und unserem »Besser-spät-als-nie« entspricht, oder einen Nachzügler bezeichnet.//Anm. d. Verf.) Auf der anderen Seite macht die historische Aufzeichnung vollauf klar, dass die Mehrheit der weißen europäischen Juden nicht Hebräer im biologischen Sinne sind, jedoch eher die Nachfahren von zum Judaismus Konvertierten während der griechisch-römischen und mittelalterlichen Zeiten.

Professor Roland B. Dixon stellt entschieden fest:

Die große Mehrheit aller Juden (Ashkenazi) heute, sind nur der Rede nach«Semiten«, und ihre wahren Vorfahren gehen nicht so sehr zurück auf Palästina und Arabien, als eher auf die Hochländer Anatoliens und Armenien, den Kaukasus und die Steppen von Zentralasien; ihre engsten Verwandten werden immer noch in diesen Gegenden gefunden. (Rassengeschichte des Menschen, S. 175)

Die kaukasischen Juden entstammen nicht der Vorfahrenlinie von Abraham, Isaac und Jakob. Sie stellen nicht mal eine separate Rasse dar, sondern eher eine religiöse Vereinigung welche sich auf die ethnischen Traditionen eines Volkes beziehen, dessen Wurzeln unentwirrbar mit dem Schwarzen Afrika verbunden sind. Doch wenn die original Hebräer schwarz waren, wo sind dann ihre Nachfahren in der Welt heute? Sind alle Schwarzen nun Hebräer? Die Antwort auf die letzte Frage ist offensichtlich: Nein.

Die Israeliten waren nur eine der zahlreichen schwarzen Völker, die in alten Zeiten, der antiken Welt existierten. Trotzdem, es ist sicher, dass die Bräuche und Praktiken der altertümlichen Hebräer, deren Vermächtnis in Afrika begann, von weißen Juden in Europa übernommen wurde. Sehr wenig ist bekannt über die tausende von schwarzen Hebräern, die in verschiedenen Teilen der Welt leben, so wie in Afrika, Indien, Arabien, den karibischen Inseln, Süd- und Nordamerika. Die Geschichte der schwarzen Hebräer in Nordamerika ist vielleicht eine der wichtigsten Kapitel in der US Geschichte, welche noch nicht zu Ende geschrieben ist. Die Vorfahren der Afro-Amerikaner kamen von West Afrika während der Ära der Sklaverei. Diese bestimmte Region von Afrika war einst Zuhause einer Anzahl von schwarzen Hebräerstämmen, die vom Norden und Ost Afrika über einige Jahrhunderte hinweg auswanderten.

Diese Völkerwanderungen ansprechend schreibt Dr. Yoseph A. A. ben Yochannan:

In Nord Afrika, kurz vor der Periode des legalen Einzugs des Christentums in Rom – aufgrund der Konversion von Konstantin dem Großen im 4. Jahrhundert – gab es viele hebräische (jüdische) Stämme, deren Ursprünge auf indigene (einheimische, eingeborene) afrikanische Stämme zurückgehen.

Diese afrikanischen Juden, wie alle anderen romanisierten Afrikaner dieser Ära, wurden während einer Rebellion gegen den römischen Imperialismus und Kolonialismus im Jahre 115 n. Chr. in Cyrene (Cyrenaica) gefangen genommen. Diese Rebellion bezeichnete den Beginn einer jüdischen Massenauswanderung südwärts in den Sudan (West Afrika) entlang des Weges der Stadt Aer (Air) und in die Länder Futa Jalon und Senegal (Sene-Gambia) welche unter der parabolischen Kurve bis zu des Flusses Niger nördlichster Stelle reichen, wo die Stadt Tumbut (Timbuktu, Timbuctoo, etc.), Melle (Mali) sich noch heute befindet. (African Origins of the Major Western Religions, 1970, S. 76)

Dr. Yohannan zeigt weiter auf, dass sich die schwarzen Israelitischen Immigranten aus Nord- und Ostafrika mit den eingeborenen Gruppen in Westafrika vermischten und zu den Fulani Futa Jalon´s, Bornu`s, Kamen´s und Lake Chad´s wurden. Sie formten ebenso den Ursprung solcher Gruppen wie den Ashanti, den Haussa, den B´nai Ephraim und den Bavumbu (Mavumbu oder Mayomba). All diese Gruppen erlitten einen Bevölkerungsrückgang während den Jahren des atlantischen Sklavenhandels, andere wurden vollkommen ausgelöscht.

So hat also jeder sogenannte Afro-Amerikaner israelitische Vorfahren in seinem Familienbaum, ob er oder sie es weiß oder nicht. Selbst in den Schrecken der Sklaverei kämpften die Nachfahren der westafrikanischen hebräischen Gefangenen in Amerika darum ihre Herkunft nicht von erzwungener Anpassung und Integration auslöschen zu lassen. Ihre typischen Traditionen wurden überschwemmt im Christentum aber blieben immer ein Teil der mündlichen Tradition durch die sogenannten Negro Spirituals (spirituelle Lieder), welche die Erinnerung an Vorfahren und Verwandte wie Moses, David, Joshua und Daniel preisen.

Das sind doch Informationen, die einen seine Sicht der Welt noch mal drastisch überdenken lassen, oder? Auch die Geschichte muss wohl in dieser Richtung mehr unter die Lupe genommen werden, als man es in der Schule und im Konfirmandenunterricht tut. Nach wie vor aber kritisch in Rücksprache mit seinem inneren Menschen. Interessant ist, dass die ersten Formen des sozialen und gemeinschaftlichen Lebens in Stämmen organisiert waren und somit den größten Nutzen für die Mitglieder hatte. Kleine Gemeinschaften, die auf allen Ebenen funktionierten ohne schriftliche Gesetze fixiert zu haben. Die Stämme unterschieden sich wohl in ihrer Annäherung und Aufgabenstellung innerhalb der Bräuche und Riten und Ansichten im Leben, aber konnten über zweihunderttausend Jahre so nebeneinander existieren, während die Hochkulturen in kürzerer Zeit den Bach runter gingen.

Es wurde spekuliert, dass die Mayas und Azteken so hoch standen, dass sie sich in eine andere Dimension versetzten,....kollektiv. Das hört sich in unserer »Beam-me-up-Scotty-Filmund- Fernseh-Welt« vielleicht schön an, aber scheint nicht zu stimmen, denn die Leute gibt´s ja noch. Jetzt Indios. Sie hatten wohl nur keine Lust mehr auf ihre nicht funktionierende Technik und Wissenschaft und Kultur an sich, dass sie sich eben wieder in kleinere Einheiten aufgespaltet und zur Natur zurück gefunden haben. Sie erkannten ihren Irrweg in einem langen Prozess, der sie veranlasste zurück zu kehren.

Und doch wurden sie daraufhin von den neuen aufstrebenden »Hochkulturen« ausgebeutet. Wir merken´s auch noch, irgendwann! Vielleicht braucht es aber noch einen vierten Teil dieses Artikels, denn genügend Material hätte ich noch.

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1 Kommentar bisher ( Kommentar schreiben )

  1. 1

    Miryahm Ysrayl meint dazu am

    21.05.2010 um 15:26 h


    Shalom,
    Auf der suche nach ein Buch über die Hebrew israelites in deutschsprache für meinen Mann bin ich auf ihre Seite gestoßen, nachdem ich alles gelesen habe fand ich super dass hier in Dt. menschen auch interessierte sind für unsere geschichte, leider manche von den hebräer sind nicht ganz bei dem biblische wahrheit entsprechend, aber falls sie interessiert shauen sie mal an die infos auf den Webseite http://www.hebrewisraelites.org
    shalom
    Yah bless
    Miryahm

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