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AIDS - HIV vom Menschen erschaffen?


Dr. Hilary Koprowski - Bild von www.upenn.edu - reggae magazin revolutionNatürlich ist AIDS jedem von uns ein Begriff. Sollte es zumindest. Zu meiner Schulzeit war dieses Thema gerade »mega in« und wir wurden auch alle aufgeklärt. Stundenlange Vorträge über mögliche Übertragungsarten, die Gefahren, dass keine Gegenmittel existieren. Der Tod sei gewiss. Doch eines hat uns niemand gesagt. Woher AIDS kommt…

Stellen wir uns mal folgendes Szenario vor. Die 50er Jahre sind in vollem Gange. Die Polio Vakzine (Schluckimpfstoff gegen Kinderlähmung) auch. Doch noch wurde kein wirksamer Impfstoff entwickelt. Da machen sich zwei Herren auf die Reise, um eben einen solchen Impfstoff zu entwickeln. Ich glaube heutzutage würde man die beiden Konkurrenten nennen. Denn wer schneller am Ziel ist, dessen Impfstoff ist der Gewinner. Doch noch wichtiger ist, dass hinter dieser ganzen Forschung ein enormes Kapital aus US Pharmakonzernen steckt. Und natürlich deren Rückendeckung bei der Entwicklung.

Dr. Albert Sabin - Bild von www.usps.com - reggae magazin revolutionDer eine heisst Albert Sabin und ist Russe. 1920/21 emigrierte Sabin mit seiner Familie in die USA und studierte Medizin. Der andere, also sein »Konkurrent« um die Spitzenposition bei der Entwicklung des Impfstoffes war Hilary Koprowski. Jetzt fragt man sich natürlich, was haben die beiden da vor sich hingeforscht? Und vor allem wo wurden die entwickelten Impfstoffe getestet?

Nun, der Herr Sabin dachte sich als ehemaliger Russe, na, da teste ich meinen Impfstoff doch einfach mal in Russland und Ungarn. Der Herr Koprowski, ja, der machte es sich da noch leichter und testete seine Impfstoffe in Afrika. Lange hatte Koprowski die Nase vorne im Wettkampf. Doch durfte der Herr Koprowski das einfach so? Ich meine Menschen in Afrika impfen? Wer hat ihm denn das erlaubt. Ganz einfach, NIEMAND! Noch viel bizarrer an dieser ganzen Szenerie ist, dass ja da nicht von Polio (Kinderlähmung) bedrohte amerikanische Kinder geimpft wurden, sondern nichtsahnende kleine afrikanische Kinder. Wie hat denn der Koprowski das gemacht? Na, er ging einfach nach Afrika und hat beschlossen, alle müssen geimpft werden. Zwischen 1957-1960 waren das über 1 Millionen Menschen, die mit seinem Mittel geimpft wurden. Den Anfang machte er in den belgischen Kolonien Kongo, Ruanda und Burundi. Die Menschen wurden ohne ihre Zustimmung geimpft. Sie bekamen auch einen Impfpass, um alles peinlich genau überprüfen zu können. Wer nicht zur Impfung ershienen ist, der wurde »geholt«.

Es handelt sich um Menschenversuche (Mediziner würden wohl kompetenter von Humanexperiment sprechen), die gegen jede ärztliche Ethik sind. Man könnte das aus meiner Sicht in etwas gleichsetzen mit den Zwangsversuchen von SS-Ärzten an KZ-Häftlingen und geistig behinderten Kindern. Sicherlich, aus unserer »deutschen Sicht« betrachtet wiegt letzteres noch ein wenig heftiger, aber rational betrachtet gibt es da aus emotionaler Sicht keinen Unterschied. Menschen werden gegen ihren Willen zu Versuchsmenschen und sterben.

Jetzt komm mal zum Punkt. Was hat denn das jetzt alles überhaupt mit AIDS oder HIV zu tun? Das ist nicht so schwer. Natürlich muss man sich vor Augen führen, dass die beiden Herren Forscher Sabin und Koprowski ihre Impfstoffe in Amerika entwickelten. Und wie kamen diese dann in die jeweiligen »Einsatzgebiete«? Nun das ging so. Der Herr Koprowski schickte ein Fläschchen mit 100ml seines Impfstoffes nach Afrika. Dort vor Ort wurde der Impfstoff dann mit den vor Ort vorhandenen Mitteln verfielfältigt und hergestellt. Unter damaligen Bedingungen wurden Poliviren auf Affennierenzellen Basis gezüchtet.

Ganz viele Affen wurden also getötet, um ihnen die für die Viruskulturen benötigten Organe, also die Nieren, zu entnehmen. Jetzt gab es natürlich regionale Affen Unterschiede. Auch Schimpansen wurden zur Herstellung verwendet. Koprowski sandte mehrfach Nieren nach Amerika an das Impfstofflabor im Wistar Institute in Philadelphia. Schimpansen trugen in grossem Ausmass das SIV Virus in sich, das als Vorläufer des HIV Virus anzusehen sein könnte. Hat also Koprowski die Viren vervielfältigt und dann wieder zurück nach Afrika gebracht, um die Menschen damit zu impfen?

Sehen wir es mal geschichtlich. Der erste dokumentierte und nachweisbare Fall von einer positiven HIV Probe aus Afrika stammt aus Plainville aus dem Jahre 1957. Plainville war die Hauptstadt des früheren belgisch Kongo. Komisch, oder? Hatte da nicht der Herr Koprowski vorher Massenimpfungen durchgeführt? Doch, doch. Da hat er angefangen. Auch in anderen Regionen Afrikas, in denen Koprowski seine »Impftour« durchgeführt hatte, traten mehr und mehr HIV Infizierungen auf. Kommen wir doch noch mal kurz auf Albert Sabin zurück. Bei seinen Impfungen in Russland und Ungarn traten komischerweise keine HIV Infizierungen auf. Doch dafür bekam Sabin irgendwann die Zusammensetzung von Koprowskis Impfstoff in die Hand. Er untersuchte diesen sorgfältig. Daraufhin schrieb er Koprowski persönlich an, dass sein Impfstoff einen nicht identifizierbaren Virus in sich trage und verbreite. Doch Koprowski fühlte sich in seiner Ehre gekränkt, der Arme und reagierte entsetzt.

Dann gibt es da noch die Royal Society in London. Diese nimmt Koprowski in Schutz. Aber was ist von einer solchen »Vereinigung« anderes zu erwarten? Jahrzehnte später, ich glaube es war in den 90igern, tauchte auf einmal eine Ampulle des Polio Impfstoffes von Dr. Koprowski versiegelt auf. Es wurde untersucht und natürlich konnte kein HIV Virus nachgewiesen werden. Kleines Problem dabei. Die Ampulle stammte nicht aus den Vorräten, die in Afrika verwendet wurden. Seltsam. Aber natürlich wurde Dr. Hilary Koprowski von der Royal Society und drei »unabhängigen« Laboren entlastet.

Soweit ein paar Einblicke in eine mögliche Entstehung des AIDS Virus. Sollte es tatsächlich so gewesen sein, so bedenke man einmal die verdammte Pflicht die wir alle haben, diesen Menschen zu helfen.

Doch was macht Deutschland statt dessen? Nehmen wir das Beispiel Boehringer Ingelheim aus Ingelheim am Rhein. Das pharmazeutische Unternehmen hat unter anderem Medikamente für die AIDS Therapie auf dem Markt. Laut einem Bericht in Report Mainz im ZDF hat Boehringer Ingelheim jetzt genau auf diese Produkte ein Patent angemeldet. Dies würde aber dazu führen, dass die Medikmanete in ärmeren Ländern unendlich teuer werden würden. Denn: Indien z.B. kann natürlich dieses Medikament wesentlich kostengünstiger produzieren. Und tut dies auch. Bisher fallen dafür keine Kosten an, die an Boehringer Ingelheim gezahlt werden müssen. Sollte aber der rechtliche Weg von Boehringer Ingelheim genehmigt werden, so müsste pro nicht von Ingelheim hergestellter Packung immer eine Abgabe an das Unternehmen erfolgen. Das heisst Indien zahlt pro Medikament an das pharmazeutische Unternehmen in Deutschland.

Für Afrika würde das bedeuten, dass die Medikamente doppelt so teuer werden würden als bisher. Was bisher ca. 100 EUR kostet, wären dann eben ca. 200 EUR. Na toll. Begründet wird dieser Schritt von Boehringer Ingelheim damit, dass man verhindern möchte, dass ausländische Produkte auf dem hiesigen Markt wesentlich kostengünstiger angeboten werden könnten. Das is doch lächerlich. Diese Möglichkeit würde die Weltgesundheitsorganisation (WHO) doch gar nicht dulden. Sorry, meine persönliche Meinung, das ist mehr als fragwürdig, was da für finanzielle Spielchen laufen. Und das auf Kosten von Menschenleben.

Interessante Links:
Edward Hooper, The River: A Journey Back to the Source of HIV and AIDS
Aids Origins
Artikel von Ed Hooper
»Royal Society Entlastung für Koprowski

Und zuguterletzt: da finde ich doch noch ein Review über das Buch von Edward Hooper, geschrieben von Claude Koprowski. Der Nachname kommt mir irgendwie bekannt vor. Zufall? Nein, das ist der Sohn von Hilary Koprowski. Die Antwort von Ed Hooper gibts gleich mit dazu.

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8 Kommentare bisher ( Kommentar schreiben )

  1. 1

    franZion meint dazu am

    30.11.2006 um 10:37 h


    wow, wieder mal ein sehr aufschlussreicher artikel!!!
    zu dieser – für mich sehr glaubhaften – »theorie« gibt es auch einen film mit dem namen »der ursprung von aids« von peter chappell. dieser wird anlässlich des welt-aids-tages am 1.12.06 auf einsextra ausgestrahlt.

  2. 2

    Thompson meint dazu am

    04.12.2006 um 14:12 h


    Kann mich franZion nur anschließen, sehr aufschlussreich. Habe ich so vorher noch nichts von gehört. Schade den Film hab ich verpasst. Gibt es irgendwelche Organisationen die dort mal näher nachgeforscht haben? Bzw. wurden zu dem Thema Klagen angestrebt? Kann nur hoffen das sich diese Theorie weiter verbreitet und somit die Industrie und die entsprechenden Länder unter Zugzwang setzt endlich mehr im Kampf gegen Aids zu tun.

  3. 3

    franZion meint dazu am

    05.12.2006 um 10:11 h


    hey thompson!

    hier ein kleines zitat zur filmdokumentation, die am 7.12.06 auf einsextra wiederholt wird (6.00-6.45uhr):

    Die Ursprünge von AIDS bleiben ein Geheimnis, über das die Wissenschaft lange geschwiegen hat. Aus Mangel an Interesse oder aus Angst vor der Wahrheit? Nur wenige Menschen haben diese Frage gestellt und versucht, die Mauer des Schweigens zu brechen. Ein internationales Filmteam folgte diesen einsamen Stimmen mitten ins Herz von Afrika, wo alles begann und stiess dort auf Orte, Spuren und Zeugen einer der schlimmsten Tragödien, die die Menschheit kennt.

    wir könnten dieses thema ja auch mal hier im forum diskutieren…

  4. 4

    Floyd meint dazu am

    05.12.2006 um 11:11 h


    Bei all meinen Recherchen bisher bin ich auf keine wirklichen Beweise für diese Theorie gestossen. Doch der einzige Beweis wäre ja letztendlich eine Ampulle des damaligen Impfstoffes heutzutage erneut zu untersuchen. Diesmal auf HIV. Doch davon gibt es mit Sicherheit keine mehr. Dafür ist bestimmt gesorgt worden. Die Vermutung hört sich durchaus plausibel an. Und noch viel schlimmer: es gibt unendlich viele Fakten. Für die Impfungen damals. Dokumente sind vorhanden. Videomaterial ist vorhanden. Aussagen von damaligen Mitarbeitern der »Affengefängnisse« sprechen Bände. Ja, es sind Schimpansen verwendet worden. Usw. Gerne können wir im Forum hier dazu diskutieren, oder unsere Meinungen hier weiter niederschreiben. Interessante Links austauschen, etc.

  5. 5

    karl meint dazu am

    09.01.2007 um 9:59 h


    also diese theorie ist standard medizin wissen – hab ich schon damals
    im bio lk gelernt bzw von der theorie gehört. sehr nett das hier nochmal
    zu verbreiten – scheint ja nicht so bekannt zu sein.

  6. 6

    Sophia-Schüler meint dazu am

    16.01.2007 um 18:01 h


    hey ihr alle… bin wahrscheinlich die jüngste im bunde… recheriere für ein bioreferat in der schule nach den ursprüngen von AIDS… diese theorie erscheint mir auch recht plausibel und wollte es somit noch mal beitragen…

    habe leider auch nie viel davon gehört wie AIDS entstanden sein soll und somit denke ich auch das sehr viel vertuscht wird..es wird überall aufgeklärt aber den Anfang lassen sie einfach weg..kommt schon komisch rüber…weiß nicht ob die meisten leute sich darüber keine gedanken machen??! scheint so..
    bin dafür, dass diese theorie auch verbreitet werden soll und bedanke mich bei dem schriftsteller für diesen report..hat das thema für mich weit mehr interessant gemacht!!

  7. 7

    Antonia meint dazu am

    06.12.2007 um 14:51 h


    Ich wurde von meinem Nachbarn aus Kamerun auf vorstehende Theorie aufmerksam gemacht. Warum findet diese Aufklärung gerade über AIDS nicht mehr in den Medien, speziell im Fernsehen statt? Warum nimmt darauf keiner Einfluß? Leider findet in unseren Medien seit Jahren eine Info-Flut hauptsächlich über belanglose und nichtssagende Weisheiten statt. Sind wir so dekadent? Oder einfach nur dumm?

  8. 8

    Phoenix meint dazu am

    03.08.2008 um 21:19 h


    Bezüglich Boehringer, is ja nur ein Beispiel, ich arbeite nicht da und will keinen verteidigen.
    Man darf hier nicht blind kritiesieren, dass ein Unternehmen sein Produkt nicht an jeden Kopierer verschenkt. Ohne die Forschung und die damit verbundenen Investitionen (mit Sicherheit nicht wenig!) gäbe es das Produkt nicht. Mit der Vermarktung des Produkts können weitere Forschungen unterstützt werden. Ohne die Möglichkeit, Geld damit zu verdienen, wird die Forschung garantiert wesentlich träger ablaufen.
    Natürlich ist die Vorstellung, Geld mit so extremer Not anderer zu verdienen, pervers!
    Es muss hier ein Weg gefunden werden, hoch moderne Medikamente zur Verfügung zu stellen (für alle Betroffenen) und gleichzeitig die Erfinder/Entwickler korrekt zu entlohnen.

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